Theater - ein unverzichtbarer Teil unseres Kulturlebens

Dazu erklärt Vorsitzender Theodor Schmitz:

"Vorneweg ist für uns klar, dass ein Theater nicht nur für unsere Stadt, sondern auch für die umliegende Region ein unverzichtbarer Teil unseres Kulturlebens darstellt.
Die aktuellen Besucherzahlen belegen dies in einer sehr deutlichen Form, wie es die letzten Jahre haben vermissen lassen. Der Wechsel des Intendanten ist mit ursächlich dafür, dass über 77.000 Tickets innerhalb dieser Saison verkauft wurden und damit 20.000 mehr als im Vergleich zu der vorherigen.
Positiv hervorzuheben ist, dass die Stadtverwaltung und zuständigen Dezernenten aktiv alle Optionen hinsichtlich einer Sanierung oder Neubau des Theaters transparent für die Bürger offenlegen und im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit gleichfalls den Weg der Sanierung anstrebt, um hierdurch einen Kostenfaktor von rund 20 Millionen Euro einzusparen.
Dabei sollte jedoch auch hinterfragt werden, welche Rolle das Land hinsichtlich des Erhalts der Kulturlandschaft in Trier spielt und welche finanzielle Verantwortung dieses dabei übernehmen kann, damit die hohen Kosten nicht alleine von der Stadt geschultert werden müssen.
Der Antrag der AfD hinsichtlich eines Bürgerentscheides, entlarvt sich bei genauerer Betrachtung schnell als Scheinantrag und stellt keinen sachlich sinnvollen Beitrag dar. Es zeigt sich, dass die AfD selbst nicht weiß wie sie mit der aktuellen Problematik um das Theater umgehen soll und versucht sich mit einem Schein-Bürgerentscheid hinter den Bürgern selbst zu verstecken. Diese haben den Stadtrat unter anderem deshalb gewählt, um verantwortungsvolle Entscheidung für unserer Stadt zu treffen. Die Alternative Partei scheint selbst ohne Alternativen, da es an konkreten Vorschlägen fehlt. Zum Einen wollen sie den Erhalt, eine Lösung darüber was bei Ablehnung eines entsprechenden Bürgerentscheides der Sanierung/Umbau kommen sollte, liefern sie jedoch nicht. Klar ist auch, dass ein Bürgerentscheid aus einer Initiative der Bürger selbst kommen sollte und nicht aus Angst vor der Übernahme von Verantwortung vom Stadtrat selbst diktiert werden darf.
Am Ende steht fest, dass die aktuellen Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter des Theaters schon längst den Rahmen des ertragbaren überschritten haben. Bei einem weiter so kann es daher nicht bleiben!
Es ist zwingender Handlungsbedarf erforderlich."

Nachtrag:
Die Sanierung des Theaters wurde mit deutlicher Mehrheit im Stadtrat beschlossen.
Der Änderungsantrag der AfD wurde mehrheitlich abgelehnt.

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