Grundlagen schaffen mit einem Trierer Bürger-Service Portal

In unserer "Jungen Agenda für Trier" haben wir im September 2018 unterschiedlichste Forderungen und Gedanken formuliert, die wir als Junge Union für unserer Stadt in Angriff nehmen möchten.
Gemeinsam mit dem Arbeitskreis "Digitalisierung" der CDU Trier sind wir uns einig, dass die Digitalisierung einer der größten Herausforderungen, aber auch Chancen für die Attraktivität unserer Stadt bietet.
Drauf aufbauend begrüßen wir den von der FDP Stadtratsfraktion gestellten Antrag für einer Bürger-App in seinem Grundgedanken. Allerdings kann die Stadt Trier nur dann eine Bürger-App langfristig und sinnvoll in den Verwaltungsbetrieb integrieren, wenn mit einem entsprechenden Trierer Bürger-Service Portal eine Grundlage für die App geschaffen wird. Das entsprechende online-Angebot muss hierfür zunächst auf der eID-Funktion des neuen Personalausweises gestützt werden, damit man auch ohne persönliche Anwesenheit eine gesetzlich ausreichende Legitimierung erhält.
Andernfalls stellt die App nichts anderes als eine Übertragung der bestehenden Webseite ohne nennenswerte Vorteile dar.
Dies hat unser JU Mitglied und CDU Stadtratsmitglied Thorsten Wollscheid stellvertretend deutlich gemacht. Daher war es die richtige Entscheidung, den Antrag in einen Prüfantrag zu ändern, damit die Verwaltung selbst die Möglichkeit erhält, eine Kosten- und Nutzenabschätzung zu erstellen.
Am Ende dieses Prozess ist für uns jedoch klar, die Digitalisierung der Arbeitsprozesse unserer Verwaltung MUSS kommen, damit Trier im Bereich der Digitalisierung nicht abgehängt wird.
Hintergrund:
Die Bundesregierung hat mit dem Onlinezugangsgesetz einen gesetzlichen und mit 2022 zeitlichen Rahmen für die digitale Verwaltung vorgegeben, welches durch das Servicekonto RLP der Landesregierung stetig ausgebaut wird. Mit einem einzigen digitalen Konto könnten zukünftig wesentliche Verwaltungsangebote unserer Stadt genutzt werden.

« Theater Trier erhalten und gestalten Exhaus. Für Trier. Erhalten. »